Umweltbedrohung durch Jahrhundertflut
Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Swoboda im Interview:
Umweltbedrohung durch Jahrhundertflut
Tausende Tonnen von Sperrmüll wurden in Niederösterreich und in den betroffenen Gebieten der Steiermark entsorgt. Probleme gab es aber auch mit Öltanks und Sondermüll sowie mit E-Geräten. Wir sprachen über die Folgen der Jahrhundertflut mit Niederösterreichs Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Saubermacher:
Herr Landesrat, wie schaut die Bilanz für die Umwelt nach der Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich aus?
Mag. Sobotka: Wir haben bisher 20.000 Tonnen Sperrmüll, 3.000 Stück kaputte Kühlgeräte und damit 3 Millionen Euro Entsorgungskosten, das ist die bisherige Bilanz über die Müllentsorgung nach dem verheerenden Hochwasser von Donau und Kamp.
Saubermacher:
Wie wird man den betroffenen Gemeinden helfen?
Mag. Sobotka: Wir bemühen uns, für die betroffenen Verbände eine Milderung der finanziellen Auswirkungen durch Förderungen des Landes Niederösterreich, durch Sondertarife bei der Umweltschutzanstalt für die Deponierung und durch Kostenbeiträge des Umweltforum Haushalt bei der Kühlgeräteentsorgung zu erreichen.
Saubermacher:
Ihr bewegenste Erlebnis im Zusammenhang mit dem Hochwasser?
Mag. Sobotka: Mich hat der Zusammmenhalt der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden am meisten beeindruckt. Die Leute haben sich gegenseitig geholfen und waren Tag und Nacht im Einsatz. Die Hochwasser-Opfer hatten immer das Gefühl: "Wir sind nicht allein..."












