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Saubermacher bietet die Alternative!


„Klärschlamm gehört, wie auch der Sondermüll, in die Verbrennung“
(Zitat Prof. Dr. Ing. Karl J. Thomé-Kozmiensky)


Mit Inkrafttreten der Deponieverordnung am 01.01.2004 darf unbehandelter bzw. lediglich entwässerter Klärschlamm nicht mehr deponiert werden. Die größte Klärschlammmenge landet nach der Kompostierung in der Landwirtschaft oder dem Landschaftsbau und wird inklusive Schadstoffe auf Böden aufgebracht.

Saubermacher bietet DIE Alternative!

Mittels Mitverbrennung von Klärschlamm in einer vorhandenen Kraftwerkseinrichtung bei gleich bleibenden Emissionswerten schonen wir nachhaltig unsere Umwelt und Gesundheit: Die im Klärschlamm enthaltenen organischen und hormonähnlichen Substanzen (Rückstände aus Medikamenten, Pflanzenschutzmittel und Weichmacher) und Schwermetalle, die höchst gesundheitsschädlich sind, landen nicht mehr auf unseren Tellern.


Worum geht es im Detail?

Eine Verwertungs- bzw. Entsorgungsmöglichkeit von Klärschlamm ist die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken. Saubermacher hat im speziellen Fall im Fernheizkraftwerk Mellach der „VERBUND-Austrian Thermal Power GmbH & CoKG“ (Verbund ATP) einen kompetenten Partner gefunden und bietet die Alternative an.






In der modernen Anlage der Verbund ATP wird auf eindrucksvolle Weise Strom und vor allem Fernwärme erzeugt, die im Wesentlichen der Fernwärmeversorgung der Stadt Graz dient. Der Ersatz fossiler Brennstoffe (Kohle) durch Klärschlamm fährt bei der integrierten Kraft-Wärme-Kopplung im Werk der ATP zur innovativen Energieeffizienz - es wird ein Brennstoffnutzungsgrad von bis zu 66% erreicht. Die zusätzliche Nutzung der Reststoffe aus der Verbrennung (Grob- u. Flugasche) in der Zement- und Bauindustrie erspart dort den Einsatz von teuren und ohnehin wertvollen Rohstoffen.

Somit wird der optimale Rohstoffkreislauf, wie auch der Energiekreislauf des Klärschlamms - vom Bürger in die Kläranlage vom Kraftwerk und als Energie wieder zurück zum Bürger -gewährleistet.



Klärschlamm ist die Schadstoffsenke des Abwassers. Derzeit wird der größte Teil des Klärschlamms in Landwirtschaft und Landschaftsbau dem Boden zugeführt. Schwermetalle und organische, hormonähnliche Substanzen, die höchst gesundheitsschädlich sind, landen letzten Endes über die Nahrungsaufnahme wieder beim Bürger. Durch die energetische Nutzung bzw. die thermische Verwertung von Klärschlamm schonen wir nicht nur nachhaltig den Boden - unsere Umwelt - sondern auch uns selbst: Wir tragen zur Entlastung der landwirtschaftlichen Nutzflächen bei, zur Reduktion des Einsatzes fossiler Energieträger und der treibhausrelevanten Emissionen.



Durch die Nutzung der vorhandenen Kraftwerkseinrichtung entstehen geringere Investitionskosten als bei der Errichtung von Monoverbrennungsanlage. Der Klärschlamm wird direkt von der Kläranlage ohne weitere Aufbereitung in die High-Tech Industrieanlage der ATP in Mellach gebracht. Der Klärschlamm wird direkt bei den bestehenden Kohlemühlen der Kohle beigemischt. Gemeinsam mit der Kohle wird der nun feinst gemahlene Klärschlamm über die Brenner der Verbrennung zugeführt. Besonders erwähnenswert ist, dass der Klärschlamm bereits in der Kohlemühle durch die Abwärme getrocknet wird. Das Produkt, sprich das Pulver, besteht zu 3% aus Klärschlamm. Die Verbrennungsrückstände dienen als Rohstoff für die Zement- und Bauindustrie. Darüber hinaus bleiben die Emissionswerte unverändert.


Kontakt:

Michaela Sorowki
Saubermacher Dienstleistungs AG
presseinfo@saubermacher.at
Mobil: 059 800-1701

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