Kür der alten Baumriesen
Wenn es um die außergewöhnlichsten Bäume im Land geht, hat die Steiermark eine Menge zu bieten. Im Juni riefen das Universalmuseum Joanneum, die Kleine Zeitung und die Saubermacher Dienstleistungs AG die Steirer auf, die Augen nach besonders auffälligen Bäumen offen zu halten. Jetzt steht fest: Das Alltagswissen der Steirer ist beachtlich. Mehr als 250 Bäume wurden mit Foto und Beschreibung eingereicht. Die meisten von ihnen sind tatsächliche Besonderheiten, die von den Experten des Joanneum nun in ein Inventar aufgenommen werden.
Die vielen Rückmeldungen aus allen Teilen des Landes überraschten die Fachleute. „Beeindruckt hat mich vor allem, dass die Leute so gut über die Bäume Bescheid wissen“, sagte Kurt Zernig, Botaniker beim Joanneum.
Die vier Gewinner unter allen Einreichungen wurden im Rahmen eines festlichen Abschlussabends im Saubermacher ECOPORT von einer hochkarätigen Fachjury, bestehend aus Ing. Thomas Ster, Dr. Michael Grabner (Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Holzforschung), DI Karl Fasching (Leiter der Fachstelle Naturschutz, FA 13C, Amt der Steiermärkischen Landesregierung), Peter Pakesch (Intendant des Universalmuseums Joanneum) und Saubermacher-Vorstand Hans Roth, gekürt.
Für die drei besten Zusendungen gab es Jahreskarten fürs Universalmuseum. „Viele Bäume wurden gleich von mehreren Leuten genannt. Den Preis bekommt in so einem Fall, wer am schnellsten war“, sagte Joanneum-Sprecherin Sabine Bergmann. Die Jahreskarten gibt es für Gerhard Melmer (Wielbergahorn), Albrecht Schwinger (Bierbaumeiche) sowie Karl und Eleonore Scholler (Übelbacher Kinde). Die Volksschule Rachau bekommt eine Exkursion mit einem Botaniker zu ihrer Rachauweißtanne.
Bilder und Beschreibungen der zehn besten Bäume sind bis Ende September im Saubermacher ECOPORT ausgestellt.
Quelle: Kleine Zeitung
Im Bild v.l.n.r.: Hans Roth, Peter Pakesch, Thomas Götz
Im Bild v.l.n.r.: Karl Scholler, Eleonore Scholler, Gerhard Melmer und Albrecht Schwinger












