Saubermacher präsentiert zukunftsweisendes HQ
Wir eröffnen kein Gebäude. Wir eröffnen eine neue Zukunft. Saubermacher gibt mit dem ECOPORT – das neue Headquarters – eine zukunftsweisende Richtung des Wirtschaftens vor. Wegweisend, wie sie Nachhaltigkeits-Experte und Träger des Deutschen Umweltpreises 2008 Ernst Ulrich von Weizsäcker in seinem Buch „Faktor Fünf“ beschreibt.
CEO Hans Roth konnte den renommierten Referenten für das ECOPORT Symposium und den Festakt am 10. Mai 2011 gewinnen und wartete damit schon bei der Eröffnung mit einem besonderen Highlight auf. Das Symposium stand unter dem Motto „Recyclinggesellschaft: Fiktion und Wirklichkeit“. Hochkarätige Gäste referierten, wie Prof. Mag. Dr. Manfred Prisching (Karl-Franzens-Universität Graz) „Warum braucht die Gesellschaft Abfall“ und Ao. Prof. DI Dr. Wolfgang Wimmer (ecodesign company) über „Ökointelligente Produkte durch Ecodesign“. Höhepunkt war Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Ulrich von Weizsäcker mit „Faktor Fünf - Wertstoffrückgewinnung und eine neue technologische Ära“.
Festakt mit Verleihung des
„Hans Roth Umweltpreis“ durch BM Dr. Beatrix Karl
Neben politischen Spitzen des Landes wie Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Landesrat Dr. Christian Buchmann, Landesrat Johann Seitinger und Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann begrüßte Hans Roth (CEO Saubermacher Dienstleistungs AG) auch die ehemalige Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl. Sie verlieh gemeinsam mit Mag. Regina Friedrich, Vizepräsidentin WKO Steiermark, Mag. Peter Koren, Vizegeneralsekretär Industriellen Vereinigung, Bgm. Ernst Gödl, Obmann des Dachverbandes der steirischen Abfallwirtschaftsverbände und Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Wolfhard Wegscheider, Rektor der Montanuniversität Leoben den „Hans Roth Umweltpreis“. Der Preis ist mit je 2.000.- Euro dotiert.
Die Preisträger:
- Jasmin Pichler, Ökonomischer und ökologischer Vergleich verschiedener Entsorgungsmöglichkeiten für die Einwegwindeln am Beispiel des AWV Hartberg (Karl-Franzens Universität Graz)
- Michael Zmek, KFZ Schredderanlagen: Stand der Technik bei der Umsetzung der EU-Altfahrzeug Richtlinie (Montanuniversität Leoben)
- DI David Laner, SKUDENA - Standortbezogene Kriterien zur Beurteilung der Deponienachsorge (Technische Universität Wien)
Nach der Enthüllung der Ehrentafel folgte die Segnung durch Weihbischof Dr. Franz Lackner, Superior Mag. Karl Schauer (Mariazell).
Prominente Gäste
Prof. DDr. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Ministerin Dr.Beatrix Karl
LH Mag. Franz Voves
Prof. Richard Kriesche
Konsul Mag. Rudi
Roth
Familie Margret und Hans
Roth
Wk Präs.Josef Herk
LR Johann Seitinger
LR Gerhard Kurzmann
LR Christian Buchmann
Mag. Regina Friedrich '
Markus Mair (GD Raiffeisen Steiermark)
Dir. Dr. Oswin Kois, Energie Steiermark
Weihbischof Franz Lackner
Superior Mag. Karl Schauer
Mag. Peter Koren (IV)
Martin Gölles, GD u. CEO Hypo-Bank Stmk AG
Othmar Ederer, GD Grawe
VD Thomas
Leskoschek (Styria Multi Media AG)
Dr. Michael Pachleitner
Dr. Friedrich Poppmeier sen.
Saubermacher
ECOPORT – Internationale
Drehscheibe mit MEHRWERT
Rund 200 Mitarbeiter sind seit Anfang März 2011 in das neue Headquarters übersiedelt und stellen damit sicher, dass die Fäden für europäische Aktivitäten für eine lebenswerte Umwelt auch in Zukunft von der Steiermark aus gezogen werden.
ECOPORT – das neue Saubermacher Headquarters – ist eine offene Plattform für Abfallwirtschaft, Umweltschutz, Innovation und Nachhaltigkeit, ein Veranstaltungs- und Weiterbildungszentrum für ökologische und ökonomische Fragen.
Neben Räumlichkeiten für Veranstaltungen mit ökologischem Fokus finden sich eine Bibliothek über abfallwirtschaftliches Wissen, Modelle der innovativen Saubermacher Anlagen, eine Darstellung über die Wege des Abfalls & der Recyclingmöglichkeiten sowie Live- und Videostreaming zu den größten Saubermacher Standorten. Saubermacher ECOPORT ist mehr als ein Bürogebäude: Umweltachse für internationale Geschäftspartner und Kunden, NGOs, Veranstaltungsort, aber auch Treffpunkt für Schulen und Universitäten mit Bildungsauftrag.
Very Intelligent Projekt
Der ECOPORT wird eines der österreichweit seltenen Bürogebäude sein, die klima:aktiv zertifiziert sein werden. Eine Vielzahl von ökologischen und energiesparenden Baumaßnahmen sind dafür notwendig. Das zukunftsfähige Ökosystem des ECOPORT stellt sicher: niedrigster Energiebedarf, hohe Ressourcenverantwortung und verminderter CO2-Ausstoß durch ausgeklügelte Systeme:
- Solaranlage: Der Warmwasserbedarf wird aus Sonnenenergie abgedeckt.
- Photovoltaikanlage: Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage wird das Bürogebäude des ECOPORTS mit elektrischer Energie versorgen und die Elektrotankstellen auf den Parkplätzen des Gebäudes mit Strom speisen.
- Klimatisierung: Die Kühlung erfolgt mit Grundwasser.
- Wassernutzung: Für WC-Anlagen im gesamten Haus wird überwiegend Regenwasser genutzt.
- Energieaufwand:Das Haus erfüllt natürlich den Niedrigenergiehausstandard mit einem Verbrauch von 25 kWh/m²a.
- Lichtkonzept: Ein intelligentes Fassadenkonzept sorgt für optimale Tageslichtausnutzung.
- E-Mobilität: 4 Eletrotankstellen für Elektrofahrzeuge (PKW)
- Multimedia: Allle Besprechungsräume sind mit Multimedia ausgestattet. So sind Videokonferenzen mit dem In- und Ausland möglich.
- Begrünung: 87 Bäume und über 700 heimische Sträucher
Daten & Fakten
BRAMBERGER architects
Projektleitung: Roth Baumanagement
Ecoport Baubeginn: 02.2010, Einzug 03.2011
Bürofläche
des Saubermacher Ecoports beträgt ca. 3.034m².
Nettogeschoßfläche beträgt
5.950m² (Bodenfläche aller Räume).
Bruttogeschoßfläche
7.000m² (inkl. Konstruktion, Wände usw.)
150.000 m Kabel wurden eingezogen
1.950 EDV-Anschlüsse wurden installiert
4 Elektrotankstellen stehen zur Verfügung
40 m2 Solarkollektoren für Warmwassseraufbereitung
35.000 kWh Stromerzeugung durch Photovoltaik
Free Cooling mittels Grundwassernutzung
Heizung und Kühlung mit Betonkernaktivierung
12.000 Liter Wasserinhalt befinden sich im Heizungs-
und Kühlsystem
„RESTWERK / RESTWERT“ – Kunstinstallation von Richard
Kriesche
Die Kunstinstallation „RESTWERK / RESTWERT“ ist in ihrem Wesen nicht ein Werk „über“ Saubermacher, sondern „durch“ Saubermacher. Im Sinne der Unternehmensästhetik © stammen sämtliche Materialien aus dem Produktions-, Sortier- und Veredelungsprozess von Saubermacher, als erste Grundvoraussetzung für ein authentisches Bild von Saubermacher, sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden. Der alltägliche Verarbeitungs- und Produktionsprozess von niederwertigem Material zu höherwertigem findet seine gestalterische Darstellung in den 5 Außen- und 10 Innenskulpturen. Weiters wurden die iPAD / Informationen über das Unternehmen Saubermacher sowie die „wall of fame“- die Saubermacher Geschichte von Prof. Richard Kriesche, dem österreichischen Künstler, Kunst- und Medientheoretiker umgesetzt.
ECOPORT – Architekt und Bauleitung
Umgesetzt wurde das Projekt von Architekt DI Alfred Bramberger von „bramberger [architects]“ und Roth Baumanagement.
Weiter Infos zu
Weizsäcker
Weizsäcker, der die Geschichte der Nachhaltigkeit von Anfang an mitgestaltet und begleitet hat, ist promovierter Biologe, unter anderem Präsident der Universität Kassel, Direktor des UNO-Zentrums für Wissenschaft und Technologie, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Bundestagsabgeordneter und Dekan der Bren School of Environmental Science and Management an der University of California in Santa Barbara. Mittlerweile offiziell im Ruhestand, engagiert er sich für nachhaltige Entwicklung, so z.B. als Co-Chair zweier internationaler Kommissionen, als Buchautor und als Vortragender ausgewählter Veranstaltungen.
Die anschließende Symposiums-Diskussionsrunde ergänzten DI Dr. Leopold Zahrer, Sektionschef im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Mag. Christiane Brunner, Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen, Sprecherin für Umwelt-, Anti-Atom- und Energiepolitik, Hofrat DI Dr. Wilhelm Himmel, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 19D Abfall- und Stoffflusswirtschaft und Frank Dicker, COO Saubermacher Dienstleistungs AG.
ECO-Source für Margret Roth
Für ihr nachhaltiges Engagement für eine lebenswerte Umwelt wurde Saubermacher Gründerin und Visionärin Margret Roth ein Ehren-Brunnen – der ECO-Source – feierlich übergeben.
Bilder zu der Veranstaltung finden Sie hier.












