ThermoTeam
Deutschland, Schweiz und Liechtenstein zeigen Interesse an steirischer Abfalltechnologie.
Einmal jährlich treffen Vertreter der Umweltministerien aus Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Diesmal im Mittelpunkt des Interesses: Die richtungsweisende ThermoTeam-Anlage im steirischen Retznei, wo aus wertlosem Abfall wertvoller Brennstoff für die Zementindustrie entsteht.
12.Oktober 2004, Retznei: Drei Tage lang waren hochrangige Vertreter der Umweltministerien aus Deutschland, Schweiz und Liechtenstein zu Gast bei ihren Amtskollegen in Österreich. Das alljährlich stattfindende 4-Länder-Treffen stand wie immer im Zeichen einer länderübergreifenden Zusammenarbeit im Dienste der Umwelt. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Thermo-Team-Anlage im steirischen Ort Retznei. Dieses abfalltechnische Vorzeigeprojekt verarbeitet wertlosen Abfall zu heizwertreichem Brennstoff für die Zementindustrie – und schlägt damit gleich mehrere "Fliegen" mit einer Klappe:
- Entlastung der Deponien
- Deutliche Senkung der CO2-Emissionen bei der Zementherstellung
- Reduktion des Steinkohle-Verbrauchs
- Gesetzeskonforme Abfallverwertung
- Schonung der Ressourcen
- Sicherung des Wirtschaftsstandorts und der Arbeitsplätze in der Region
Die weltweit modernste und österreichweit größte Anlage für die Produktion von hochwertigen Alternativbrennstoffen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Entsorgungsprofi Saubermacher und Zementhersteller Lafarge Perlmooser. Für seine positiven Auswirkungen auf die Umwelt wurde das Projekt 2003 mit dem Umweltschutzpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet.












