Frank Dicker ist neuer Vizepräsident der FEAD
Mit Frank Dicker wurde wieder ein Österreicher zum Vizepräsidenten der FEAD bestellt. Die FEAD (Fédération Européenne des Activités de la Dépollution et de l'Environnement) repräsentiert als Föderation die Entsorgungswirtschaft Europas, deren Mitglieder zusammen etwa einen Marktanteil von 70% der Haushaltsabfälle und 75% der Industrie- und Handelsabfälle in Europa sammeln, verwerten und entsorgen.
Umweltverschmutzung macht nicht vor Landesgrenzen Halt
Die Entsorgungswirtschaft ist ein wesentlicher Faktor im täglichen Umweltschutz. Aus diesem Grund ist ein gemeinsames, über die Landesgrenzen hinausgehendes, abgestimmtes Vorgehen unerlässlich. "Die Weichen für die europäische Umweltgesetzgebung werden in Brüssel gestellt. Im Rahmen meiner Funktion kann ich Entscheidungsträger auf europäischer Ebene über Erfahrungen aus der Praxis informieren, um gemeinsam mit meinen FEAD Kollegen eine wirkungsvolle, praxisnahe Umwelt-Gesetzgebung zu erwirken“, erläutert Frank Dicker die Beweggründe für sein Engagement. Der österreichische Abfallwirtschaftsexperte dazu weiter: Der offene Dialog mit Bürgern, Interessensvertretungen und Politikern über nationale Grenzen hinweg fördert die Suche nach den besten Entsorgungslösungen bei gleichzeitiger Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse.
Ziel ist ökonomische und ökologische Ziele gleichermaßen im Auge zu behalten
"Wiederverwertung ist nur dann nicht sinnvoll, wenn die dabei gesamtheitlich verwendeten Ressourcen das Endprodukt überwiegen", ist sich Frank Dicker sicher. Im aktuellen FEAD Memorandum werden unter anderem Forderungen in Bezug auf die bessere Kontrolle von Abfallverbringungen, die einheitliche Umsetzung der 5-stufigen europäischen Abfallrahmenrichtlinie sowie die Sicherstellung des fairen Wettbewerbs zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen thematisiert. Gerade die kompromisslose Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie gibt neben der Vermeidung der Wiederverwendung und dem Recycling den Vorzug vor sonstiger Verwertung wie z.B. Müllverbrennung und sichert so den schonungsvollen Umgang mit zum Teil nicht erneuerbaren Ressourcen.








