Hinter den Kulissen...
Wer macht denn nun eigentlich die Sortierung? Es ist Zeit, einmal hinter die Kulissen des Saubermacher zu blicken.
Dorthin, wo ein Großteil der eigentlichen Arbeit passiert: Wir sind stolz, Ihnen heute jene Mitarbeiter vorzustellen, welche die Sortierung der Kunststoff-Fraktion bewerkstelligen!
Fakten.
In den beiden Sortieranlagen in Graz und Wien wird eine enorme Jahresmenge von insgesamt 10.000 Tonnen Kunststoffverpackungen im 2-Schicht-Betrieb sortiert. In Graz gliedern sich 36 % davon in 9 Wertstofffraktionen, und 23 % entfallen auf den Restmüllanteil. Den Lwenanteil hält die Thermische Fraktion mit 41 %, aus der vom Saubermacher ressourcenschondender aufbereiteter Substitutbrennstoff (ASB) hergestellt wird. In 3.310 Arbeitsstunden pro Jahr erledigen pro Schicht ein Schichtleiter, ein Fahrer des Radladers und 10 Sortierer die gesamte Sortierung des Materials, welches laufend per LKW angeliefert wird, um es dann ohne Zeitverzögerung zu gepressten Ballen zu verarbeiten.
Frauenpower.
Nach Anlieferung ist der Kunststoffabfall vorerst einmal fest in weiblicher Hand, besser gesagt auf der Schaufel des Radladers, den unsere Annett Lehn in einem rasanten Tempo professionell bedient. Da hat manch männlicher Kollege das Nachsehen! Annett sorgt dafür, dass der Abfall in der Anlage landet, genauer gesagt im sogenannten Sackaufreisser. Wie der Name schon sagt, entfernt dieser Teil der Anlage den Müllsack und befördert den somit "befreiten" Müll auf das Förderband, das direkt in die Sortierkabine fährt - den Kern der Anlage. Hier warten schon unsere Kollegen an der Sortierstrasse. Ali Erdogan ist einer davon.
Flink wie die Wiesel.
Die Sortierung erfolgt von Hand, da es keine Maschine schaffen würde, die einzelnen Wertstofffraktionen von einander zu unterscheiden und dementsprechend zu sortieren. So ist also Schnelligkeit und größte Genauigkeit von Ali Erdogan und seinen Kollegen gefragt, um die am Fließband vorbei transportierten PET-Flaschen, Plastiksackerln, Shampoo-Flaschen und dergleichen auszusortieren und in den jeweils dafür vorgesehenen Sammelbehälter zu werfen. In Spitzenzeiten wird eine unglaubliche Menge von 3 Tonnen pro Stunde sortiert. Dazu muss man schon "auf zack" sein! Die einzelnen so entstandenen Fraktionen werden im Anschluss maschinell zu Ballen gepresst und der jeweiligen Verwertung zugeführt.
Danke!
Auf diesem Wege möchten wir uns recht herzlich bei all unseren Sortierarbeitern für ihren tollen Einsatz und ihre Leistung, die auch in Zeiten mit großem Auftragsvolumen immer perfekt ist, bedanken!












